Finanzen > Vorsorge > Kostenfalle
Die Bestattungsfalle:
Warum Millionen Deutsche ihre Familie unwissentlich in eine finanzielle Krise stürzen
19.04.2026 | Lesezeit: 4 Minuten
Du bist über 50, hast Kinder oder Enkel und gehst davon aus, dass im Ernstfall irgendjemand die Kosten für deine Beerdigung übernimmt?
Dann betrifft dich dieser Artikel direkt. Denn ohne die richtige Vorsorge bleibt deine Familie auf Kosten von über 13.000 € sitzen.
Eine Gesetzesänderung, die kaum jemand mitbekommen hat.
Bis Ende 2003 hat die Krankenkasse bei jedem Todesfall einen Zuschuss gezahlt, das sogenannte Sterbegeld. Damit konnten Familien zumindest einen Teil der Beerdigungskosten decken.
2004 wurde das Sterbegeld ersatzlos gestrichen. Ohne Ersatz, ohne große Debatte.
Seitdem tragen Familien die kompletten Bestattungskosten allein. 86 % der Deutschen unterschätzen, wie hoch diese tatsächlich sind.
Und was viele nicht wissen: Laut Gesetz müssen deine Angehörigen für die Beerdigung aufkommen.
Egal ob sie es sich leisten können oder nicht. Die Rechnung vom Bestatter kommt innerhalb weniger Tage. Aber der Zugang zum Konto des Verstorbenen dauert oft Monate.
"Ich spreche regelmäßig mit Familien, die fassungslos sind. Die Mutter ist gerade gegangen, die Trauer sitzt tief, und auf dem Küchentisch liegt eine Rechnung über 10.000 €. Was die meisten nicht wussten: Der Staat zahlt seit über 20 Jahren keinen Cent mehr dazu."
Markus Feldner
Vorsorge-Experte bei Tagesratgeber
Durchschnittliche Bestattungskosten in Deutschland.
Eine aktuelle Auswertung zeigt, mit welchen Kosten Angehörige bei einer Erdbestattung rechnen müssen:
Je nach Region und Bestattungsart variieren die Kosten stark.
In München oder Düsseldorf liegen allein die Friedhofsgebühren bei über 4.000 €. Hinzu kommt die Grabpflege über die gesamte Ruhezeit, oft 20 bis 30 Jahre.
Zum Vergleich: Das Sterbegeld, das die Krankenkasse zuletzt 2003 gezahlt hat, lag bei 525 €. Selbst damals hat es nur einen Bruchteil der Kosten abgedeckt.
Soll deine Familie vor Bestattungskosten von über 13.000 € geschützt sein?
Wie sich immer mehr Deutsche gegen diese Kosten absichern.
Um Angehörige vor der finanziellen Belastung zu schützen, setzen mittlerweile viele Deutsche auf eine Sterbegeldversicherung.
Das Prinzip ist einfach: Statt eines plötzlichen Betrags von 13.000 € zahlt man einen monatlichen Beitrag.
Im Todesfall wird die vereinbarte Summe direkt an die Angehörigen ausgezahlt, ohne Erbschein, ohne Wartezeit.
Der Allianz Bestattungsschutzbrief wurde von Focus Money als beste Sterbegeldversicherung 2025 ausgezeichnet (Bestnote, 3x vergeben). Die wichtigsten Leistungen im Überblick:
- Keine Gesundheitsprüfung nötig
- Versicherungssumme zwischen 3.000 und 20.000 € frei wählbar
- Beitragsfrei ab Alter 85, lebenslanger Schutz bleibt bestehen
- Alles wird organisiert: vom Bestatter über den Friedhof bis zur Trauerfeier.
- Auszahlung innerhalb weniger Tage, direkt an die Person, die du bestimmst.
Der monatliche Beitrag richtet sich nach deinem Alter und der gewählten Summe. Bei einem Einstieg mit 50 Jahren geht es ab ca. 25 € im Monat los. Welcher Tarif am besten zu dir passt, findest du in 2 Minuten heraus.
WICHTIG: Aufgrund der aktuellen politischen Lage und steigender Bestattungskosten passen viele Versicherer gerade ihre Tarife an. Wer jetzt noch die bisherigen Konditionen sichert, behält diese dauerhaft.
Experten-Empfehlung: Wann eine Absicherung sinnvoll ist.
Viele machen den gleichen Fehler: Sie denken „Ich bin doch noch nicht so alt" und schieben das Thema auf.
Doch je später man abschließt, desto teurer wird es. Und wer erst vorsorgt, wenn die Ersparnisse durch Pflege oder Krankheit aufgebraucht sind, hat keine Rücklagen mehr.
Mein dringender Rat: Berechne deinen Beitrag jetzt, solange die aktuellen Tarife noch gelten. Das dauert zwei Minuten und ist komplett unverbindlich.