Der eigentliche Schmerz kommt heute nicht mehr beim Arzt selber, sondern auf der Gehaltsabrechnung: Monat für Monat verschwinden Hunderte Euro in die gesetzliche Krankenkasse.
2026 wurde der Betrag erneut erhöht.
Wer das Schreiben seiner Kasse öffnet, reibt sich ungläubig die Augen. Schon wieder...
Der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen ist seit 2020 um über 40 Prozent gestiegen. Das Geld ist weg, während die Leistung gleich bleibt oder wird sogar schlechter.
Hier liegt die eigentliche Zumutung für Besserverdienende: Die GKV bietet keine Gegenleistung für höhere Beiträge. Wer mehr verdient, zahlt mehr, erhält aber exakt dieselbe Grundversorgung wie jeder andere Versicherte.
Kein Einzelzimmer im Krankenhaus, kein Chefarzt, keine Erstattung für modernste Behandlungsmethoden, die über den GKV-Standard hinausgehen.
Das Solidarprinzip klingt fair. Aber in der Praxis bedeutet es dass du am meisten zahlst und am wenigsten davon profitierst.
Und das Jahr für Jahr, mit steigender Tendenz. Die Beitragsbemessungsgrenze schützt Gutverdiener nicht, sondern steigt sogar jährlich.